Schafgarbe, Wollziest, Fetthenne und Blauraute als trockenheitsverträgliche Stauden im Sommergarten

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Diese Pflanzen brauchen kaum Wasser und sehen trotzdem toll aus

Trockene Sommer, wenig Zeit zum Gießen – diese vier Stauden stört das kaum. Sie kommen mit mageren Böden und langen Trockenphasen klar und liefern trotzdem von Juni bis Oktober ein schönes Bild.

Schafgarbe

Die Schafgarbe wächst in der Natur auf trockenen Wiesen und Wegrändern – das sagt alles über ihre Ansprüche. Im Garten braucht sie nach dem Einwurzeln so gut wie kein zusätzliches Wasser. Von Juni bis September blüht sie in Weiß, Gelb, Rosa oder Rot auf bis zu 80 cm hohen Stielen. Volle Sonne und durchlässiger, eher magerer Boden sind ideal – Dünger braucht sie keinen, zu viele Nährstoffe machen sie sogar anfälliger. Bienen und Schmetterlinge sind verrückt nach ihr. Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte holt oft noch eine zweite Runde raus.

Wollziest

Der Wollziest ist eine der ausgefallensten Stauden überhaupt. Seine silbrig-grauen, samtig behaarten Blätter fühlen sich an wie Plüsch – Kinder fassen ihn immer wieder an. Genau diese Behaarung schützt ihn vor Austrocknung: Er speichert Feuchtigkeit in den feinen Härchen und kommt so mit sehr trockenen Standorten problemlos klar. Sonnig, magerer Boden, nie Staunässe – mehr braucht er nicht. Als Bodendecker wächst er dicht und niedrig, blüht im Juni und Juli dezent in Rosa und hält das Beet auch zwischen den Blütezeiten optisch interessant.

Fetthenne

Die Fetthenne speichert Wasser in ihren fleischigen Blättern – ganz ähnlich wie ein Kaktus, nur deutlich eleganter. Gegossen werden muss sie nach dem Anwachsen kaum noch; selbst längere Trockenphasen im Sommer übersteht sie ohne sichtbare Probleme. Sie wird etwa 60 cm hoch, liebt Sonne und blüht ab September in Rosa bis Rostrot. Die flachen Blütenteller sind ein Magnet für Bienen und Schmetterlinge. Die Blütenstände einfach stehen lassen – sie sehen auch im November noch gut aus und bieten Insekten Schutz bis ins Frühjahr.

Blauraute

Die Blauraute sieht aus wie Lavendel – und kommt mit ähnlich kargen Bedingungen klar. Von Juli bis Oktober türmt sie sich zu einem wolkigen Meer aus lavendelblauen Blüten auf, bis zu 120 cm hoch. Volle Sonne, durchlässiger Boden, wenig Wasser: einmal eingewurzelt, braucht sie im Sommer so gut wie nichts. Staunässe ist ihr einziger echter Feind. Im Frühjahr kräftig zurückschneiden – dann treibt sie zuverlässig neu aus und blüht umso üppiger. 29 Wildbienenarten profitieren nachweislich von ihr.

Fazit

Alle vier kommen mit dem zurecht, womit viele andere Stauden kämpfen – Hitze, Trockenheit, magerer Boden. Einmal gepflanzt, halten sie sich jahrelang ohne großen Aufwand. Wer sein Beet sommerfest machen will, ist mit dieser Kombination gut beraten. Alle vier findest du bei unserem Partner: SchafgarbeWollziestFetthenneBlauraute

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