Schafgarbe mit weißen Doldenblüten in Terrakottatopf auf sonniger Gartenterrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Schafgarbe

Achillea millefolium
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 80 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Schafgarbe ist eine der ältesten Heilpflanzen Europas — und gleichzeitig eine der schönsten Gartenstauden die du dir vorstellen kannst. Von Juni bis September blüht sie in weißen, rosa, gelben oder orangefarbenen Dolden und lockt dabei Bienen und Schmetterlinge in Scharen an. Sie ist vollständig winterhart, kommt jedes Jahr zuverlässig wieder und wird dabei sogar immer üppiger. Perfekt für naturnahe Gärten, sonnige Rabatten oder den Balkon.

Standort & Licht

Die Schafgarbe liebt die Sonne — je mehr, desto besser. Mindestens drei bis vier Stunden direktes Sonnenlicht täglich sind nötig damit sie richtig aufblüht. Im Halbschatten wächst sie zwar, bildet aber kaum Blüten. Der Boden sollte durchlässig und eher mager sein — in zu nährstoffreicher Erde wächst sie zwar üppig, blüht aber weniger und wird anfälliger für Krankheiten. Staunässe verträgt sie überhaupt nicht.

Gießen & Wasserbedarf

Die Schafgarbe ist ausgesprochen trockenheitsverträglich — im Gartenbeet kommt sie nach dem Anwachsen fast ganz ohne zusätzliches Gießen aus. Nur im ersten Jahr nach der Pflanzung regelmäßig gießen bis sie gut eingewurzelt ist. Im Kübel die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen — zu viel Wasser schadet ihr deutlich mehr als zu wenig. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.

Düngen

Die Schafgarbe ist ein echter Schwachzehrer und braucht kaum Nährstoffe — zu viel Dünger schadet ihr sogar. Im Gartenbeet reicht eine organische Startdüngung bei der Pflanzung völlig aus, danach braucht sie nichts mehr. Im Kübel von April bis Juli gelegentlich einen Flüssigdünger in sehr geringer Dosierung geben. Mineralischer Volldünger ist nie notwendig und sollte vermieden werden.

Temperatur & Überwinterung

Die Schafgarbe ist vollständig winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos ohne jeglichen Schutz. Die Triebe dürfen im Herbst ruhig stehen bleiben — sie schützen die Wurzeln und bieten Insekten Unterschlupf. Im Frühjahr einfach bodennah zurückschneiden damit sie frisch austreibt. Im Kübel den Topf mit Vlies umwickeln damit der Wurzelballen bei extremem Frost nicht durchfriert.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr. Magere, durchlässige Erde ist ideal — Kräutererde oder Blumenerde mit Sand gemischt funktioniert gut. Mineralischer Boden mit wenig Humus kommt ihrem natürlichen Standort am nächsten. Eine Drainageschicht am Topfboden ist Pflicht. Alle zwei bis drei Jahre empfiehlt sich eine Teilung um die Pflanze zu verjüngen.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder Herbst — einfach den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten teilen und beide Hälften einpflanzen. So verjüngst du die Pflanze gleichzeitig und sie blüht danach wieder kräftiger. Aussaat ist ebenfalls möglich — Samen im Frühjahr direkt ins Beet streuen und leicht andrücken. Die Schafgarbe sät sich im Garten oft auch von selbst aus.

Krankheiten & Schädlinge

Die Schafgarbe ist sehr robust und wird kaum von Schädlingen befallen — ihre ätherischen Öle wirken natürlich abschreckend. Das häufigste Problem ist Mehltau bei zu feuchtem oder zu schattigem Standort — der richtige sonnige Platz ist die beste Vorbeugung. Staunässe führt zu Wurzelfäule und sollte unbedingt vermieden werden. Blattläuse können vereinzelt auftreten, sind aber selten ein ernstes Problem.

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