Akelei, Wiesen-Margerite, Verbena und Fingerhut in einem naturnahen Wildgarten

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Dein Garten muss nicht perfekt sein – diese Pflanzen lieben es wild

Nicht jeder Garten muss wie aus dem Katalog aussehen. Manche Pflanzen blühen gerade dann am schönsten, wenn man sie einfach machen lässt. Diese vier gehören dazu.

Akelei

Die Akelei hat eine erstaunliche Eigenschaft: einmal gepflanzt, sorgt sie von da an selbst für Nachwuchs. Ihre Samen reifen im Sommer, fallen ab und keimen an neuen Stellen – jedes Jahr mit neuen Farb- und Formkombinationen, weil sie sich munter kreuzt. Von Mai bis Juli blüht sie in Blau, Rosa, Rot, Weiß oder fast Schwarz auf bis zu 90 cm hohen Stielen. Sonnig bis halbschattig, humoser Boden, keine Staunässe – mehr braucht sie nicht. Wichtig: alle Pflanzenteile sind giftig, Handschuhe beim Schneiden nicht vergessen.

Wiesen-Margerite

Die Wiesen-Margerite ist die wildeste unter den vier. Auf Magerwiesen, Böschungen und Wegrändern wächst sie in der Natur – im Garten fühlt sie sich an sonnigen Stellen mit eher magerem, durchlässigem Boden genauso wohl. Von Mai bis Oktober öffnen sich die weißen Blüten mit dem gelben Zentrum, und 79 Wildbienenarten profitieren nachweislich von ihr. Zu viel Dünger macht sie schwächer statt stärker. Einfach stehen lassen, gelegentlich teilen – fertig.

Verbena

Die Verbena wächst auf langen, fast nackten Stielen bis zu 150 cm hoch und trägt oben dichte Dolden in Blauviolett. Von Juli bis Oktober blüht sie durch und verwandelt jedes Beet in ein luftiges, zartes Farbspiel. Sie ist nicht vollständig winterhart – bei strengem Frost kann die Mutterpflanze eingehen. Aber: sie sät sich zuverlässig selbst aus. Blütenstände über Winter stehen lassen, Jungpflanzen kommen im Frühjahr von allein. Volle Sonne und durchlässiger Boden sind der Schlüssel. Bienen und Schmetterlinge fliegen sie von morgens bis abends an.

Fingerhut

Der Fingerhut ist zweijährig: Im ersten Jahr bildet er eine flache Blattrosette, im zweiten schießt er bis zu 150 cm hoch und öffnet seine türmenden, glockenförmigen Blüten in Rosa, Purpur oder Weiß. Dann stirbt er ab – aber sät sich dabei so großzügig aus, dass er im Garten kaum verschwindet. Halbschatten bis Sonne, frischer humoser Boden, wenig Pflege. Hummeln kriechen buchstäblich in die Blüten hinein. Achtung: alle Pflanzenteile sind stark giftig, Kinder und Haustiere von der Pflanze fernhalten.

Fazit

Diese vier brauchen keinen perfekten Garten – sie machen ihn dafür lebendig, wild und voller Insekten. Einmal etabliert, kommen Akelei, Margerite und Fingerhut durch Selbstaussaat immer wieder. Alle vier findest du bei unserem Partner: AkeleiWiesen-MargeriteVerbenaFingerhut

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