Zypresse als schlanke Säule in großem Keramiktopf an elegantem Hauseingang mit mediterranem Flair
Garten · Hauseingang · Kübelpflanzen

Zypresse

Cupressus sempervirens
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 600 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Zypresse ist das Sinnbild des Mittelmeers — ihre schlanke, säulenförmige Silhouette bringt sofort Toskana-Feeling auf jede Terrasse und in jeden Garten. Mit ihrer immergrünen, dichten Krone ist sie das ganze Jahr ein eleganter Blickfang — als Solitär, als Allee gepflanzt oder als eindrucksvoller Akzent am Hauseingang. Im Kübel kann sie jahrelang kultiviert werden und ist dabei erstaunlich genügsam. Zypressen können mehrere Tausend Jahre alt werden — die Pflanze im Kübel vor der Haustür ist also eine echte Investition.

Standort & Licht

Die Zypresse liebt die Sonne — je mehr Licht und Wärme sie bekommt desto besser. Ein vollsonniger, windgeschützter Platz an einer Süd- oder Westwand ist ideal da die gespeicherte Wärme ihr besonders zugutekommt. Im Kübel am Hauseingang oder auf der Terrasse fühlt sie sich genauso wohl wie im Gartenbeet. Der Boden sollte durchlässig, nährstoffreich und leicht kalkhaltig sein — schwere, lehmige Böden mit Sand auflockern. Staunässe verträgt sie nicht.

Gießen & Wasserbedarf

Im Gartenbeet versorgt sich die etablierte Zypresse weitgehend selbst — nur in sehr trockenen Sommern und im Winter an frostfreien Tagen gelegentlich gießen damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Im Kübel ist regelmäßiges Gießen wichtig — gerade in Tontöpfen trocknet die Erde im Sommer schnell aus täglich kontrollieren. Immer gründlich gießen bis Wasser unten herausläuft. Im Winter im Kübel alle zwei bis drei Wochen an frostfreien Tagen gießen. Staunässe führt zu Wurzelfäule und muss unbedingt vermieden werden.

Düngen

Im Frühjahr einmal Kompost, Hornspäne oder einen organischen Langzeitdünger für Koniferen rund um die Pflanze einarbeiten — das reicht für den Garten völlig aus. Im Kübel während der Wachstumsphase von April bis September alle zwei bis drei Wochen einen Flüssigdünger für Koniferen ins Gießwasser geben. Kalium- und phosphorhaltige Dünger stärken das Holz- und Blattgewebe besonders gut. Ab Oktober komplett pausieren damit die Triebe gut ausreifen und winterhart werden.

Temperatur & Überwinterung

Die Mittelmeer-Zypresse ist nur bedingt winterhart — ältere etablierte Exemplare im Garten überstehen Temperaturen bis etwa -18 °C wenn sie windgeschützt stehen. Junge Pflanzen und Kübelzypressen brauchen Winterschutz — die Krone mit Frostschutzvlies umwickeln und den Kübel auf eine Styropor-Unterlage stellen und mit Jute umwickeln. An einem windgeschützten schattigen Ort oder in einem unbeheizten Gewächshaus überwintern. An frostfreien Tagen gießen damit die Pflanze nicht austrocknet. Wer in einer kälteren Region lebt sollte die Arizona-Zypresse wählen — sie ist deutlich frosthärter.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle drei Jahre umtopfen in ein ausreichend großes Gefäß — der Kübel sollte mindestens den doppelten Umfang des Wurzelballens haben. Hochwertige Koniferenerde oder Kübelpflanzenerde mit einer Drainageschicht aus Blähton am Topfboden ist ideal. Am besten im Oktober umtopfen. Der Kübel muss zwingend ein Abflussloch haben. Im Garten braucht die Zypresse fast nie umgepflanzt zu werden — sie bleibt am liebsten jahrelang am gleichen Platz.

Vermehrung

Am besten durch Stecklinge im Spätsommer — kleine Seitentriebe von älteren Zypressen abreißen damit sie ein Stückchen Rinde haben, das Laub auf drei Zentimeter einkürzen und in sandige Anzuchterde stecken. Kühl und hell überwintern bis sich Wurzeln bilden. Aussaat ist möglich aber selten — Zypressen bilden in unseren Breiten nur alle paar Jahre Samen. Stecklinge sind die zuverlässigere und verbreitetere Methode.

Krankheiten & Schädlinge

Das Kabatina-Triebsterben ist die häufigste Krankheit — frische Triebe hängen schlaff herab und werden braun. Da abgeschnittene Äste kahle Stellen hinterlassen an denen nichts nachwächst am besten über einen Fungizideinsatz nachdenken oder im schlimmsten Fall neu pflanzen. Zypressen sind zudem anfällig für Pilzkrankheiten bei zu feuchten Standorten — gute Drainage ist die wichtigste Vorbeugung. Schildläuse können gelegentlich auftreten — mit einem Pflanzenstärkungsmittel behandeln.

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