Ziersalbei mit violetten Blütenkerzen in cremefarbenem Keramiktopf auf sonniger Gartenterrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Ziersalbei

Salvia nemorosa
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 60 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Ziersalbei ist eine der zuverlässigsten Blütenstauden die du in deinen Garten oder auf den Balkon holen kannst — und dabei einer der größten Magneten für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Seine lilablauen bis violetten Blütenkerzen blühen von Juni bis Oktober und verbreiten dabei einen wunderbar würzigen Duft. Einmal gepflanzt kommt er jedes Jahr wieder, braucht kaum Wasser und fast keinen Dünger. Kurz gesagt: maximale Wirkung bei minimalem Aufwand.

Standort & Licht

Ziersalbei ist ein echtes Sonnenkind — je mehr Licht er bekommt, desto üppiger und länger blüht er. Ein vollsonniger, warmer Platz mit gut durchlässigem Boden ist ideal. Im Halbschatten wächst er zwar, bildet aber deutlich weniger Blüten. Der Boden sollte durchlässig und leicht nährstoffreich sein — schwere, lehmige Böden unbedingt mit Sand auflockern. Staunässe verträgt er überhaupt nicht.

Gießen & Wasserbedarf

Ziersalbei kommt aus trockenen Steppen und verträgt Trockenheit sehr gut — im Gartenbeet nach dem Anwachsen kaum noch gießen, nur bei sehr langen Hitzeperioden nachhelfen. Während der Blüte etwas regelmäßiger kontrollieren und bei Bedarf gießen — immer bodennah, nie über Blüten oder Blätter. Im Kübel die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen. Staunässe ist sein größter Feind und führt schnell zu Wurzelfäule.

Düngen

Ziersalbei kommt mit sehr wenig Dünger aus — zweimal im Jahr reicht völlig. Im Frühjahr beim Austrieb einmal Kompost oder organischen Langzeitdünger rund um die Pflanze ausbringen. Nach der ersten Blüte im Juli eine zweite Düngung mit Staudendünger um die Nachblüte anzuregen. Im Kübel von April bis August alle vier bis sechs Wochen einen Flüssigdünger in halber Dosierung geben. Ab August komplett pausieren.

Temperatur & Überwinterung

Die meisten Ziersalbei-Sorten sind vollständig winterhart und überstehen Temperaturen bis -25 °C problemlos. Die Triebe im Herbst stehen lassen — sie schützen die Wurzeln natürlich und sehen auch im Winter noch dekorativ aus. Erst im Frühjahr bodennah zurückschneiden damit er frisch austreibt. Im Kübel den Topf mit Vlies umwickeln damit der Wurzelballen bei extremem Frost nicht durchfriert.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr. Durchlässige, leicht nährstoffreiche Erde ist ideal — Kräutererde oder Blumenerde mit Sand gemischt funktioniert gut. Eine Drainageschicht am Topfboden ist wichtig. Nach dem Umtopfen im ersten Jahr nicht düngen — die frische Erde enthält genug Nährstoffe. Alle drei bis vier Jahre empfiehlt sich eine Teilung um die Pflanze zu verjüngen.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung im Frühjahr — den Wurzelballen mit einem Spaten teilen und beide Hälften einpflanzen. Alternativ im Spätsommer Stecklinge von nicht verholzten Trieben schneiden, untere Blätter entfernen und in Anzuchterde stecken. Aussaat ist ebenfalls möglich — Samen im März direkt ins Beet streuen, Ziersalbei sät sich im Garten oft auch von selbst aus. Ein Rückschnitt direkt nach der ersten Blüte regt zuverlässig eine zweite Blüte im September an.

Krankheiten & Schädlinge

Ziersalbei ist dank seiner ätherischen Öle sehr robust gegenüber Schädlingen — Bienen lieben ihn, Schädlinge meiden ihn. Junge Pflanzen können im Frühjahr von Schnecken befallen werden — deshalb frisch gesetzte Exemplare in den ersten Wochen im Auge behalten. Staunässe führt zu Wurzelfäule und sollte unbedingt vermieden werden. An zu feuchten oder schattigen Standorten kann Mehltau auftreten — der richtige sonnige Platz ist die beste Vorbeugung.

Häufige Fragen

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