Thuja Smaragd als gepflegte blickdichte Hecke in einem sonnigen Garten
Garten · Hauseingang · Kübelpflanzen

Thuja

Thuja occidentalis
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Mäßig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 600 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Thuja — auch Lebensbaum genannt — ist die beliebteste Heckenpflanze in deutschen Gärten und das aus gutem Grund. Sie wächst schnell, bleibt das ganze Jahr grün, lässt sich perfekt in Form schneiden und bietet einen blickdichten Sichtschutz der seinesgleichen sucht. Die Sorte ‚Smaragd‘ ist besonders beliebt weil sie auch im Winter ihre frischgrüne Farbe behält ohne braun zu werden. Als Hecke, Solitär, Kübelpflanze am Hauseingang oder formgeschnittene Pyramide — die Thuja ist ein echter Allrounder für jeden Garten.

Standort & Licht

Die Thuja liebt Sonne bis Halbschatten — an vollsonnigen Plätzen wächst sie am schnellsten und kräftigsten. An sehr trockenen Standorten leidet sie schnell und wird anfällig für Schädlinge — deshalb auf gute Wasserversorgung achten. Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und gleichmäßig feucht sein. Buntlaubige Sorten brauchen mehr Licht damit sie ihre Farbe schön entfalten. Staunässe verträgt die Thuja nicht — bei schweren Böden unbedingt eine Drainageschicht einplanen.

Gießen & Wasserbedarf

Frisch gepflanzte Thujen in den ersten zwei bis drei Jahren regelmäßig gießen bis sie gut eingewurzelt sind — in trockenen Sommerphasen zwei- bis dreimal wöchentlich. Danach versorgt sie sich im Gartenbeet weitgehend selbst — nur bei längerer Trockenheit nachhelfen. Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit ist wichtiger als häufiges Gießen — lieber gründlich und dann einige Tage warten. Im Kübel regelmäßiger kontrollieren und bei Hitze täglich gießen. Auch im Winter gelegentlich an frostfreien Tagen wässern damit der Ballen nicht austrocknet.

Düngen

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Pflanzen nicht düngen — die frische Erde enthält genug Nährstoffe. Ab dem zweiten Jahr im Frühjahr mit organischem Koniferendünger oder Kompost versorgen. Eine zweite Düngergabe vor dem Schnitt im Sommer fördert den Neuaustrieb. Im Kübel von April bis September monatlich einen Flüssigdünger für Koniferen geben. Nach August nicht mehr düngen damit die Triebe gut ausreifen. Direkt nach dem Düngen gießen damit die Nährstoffe in den Boden gelangen.

Temperatur & Überwinterung

Die Thuja ist vollständig winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos. Eine natürliche Braunfärbung im Winter ist bei vielen Sorten normal — besonders Thuja occidentalis und Thuja plicata verfärben sich rostbraun und werden im Frühjahr wieder grün. Die Sorte ‚Smaragd‘ bleibt ganzjährig grün. Im Kübel den Topf mit Vlies umwickeln und auf eine Styropor-Unterlage stellen. An sonnigen Wintertagen vor Austrocknung durch Wintersonne schützen — ein windgeschützter halbschattiger Winterplatz ist ideal.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen sobald das Wachstum nachlässt oder Wurzeln aus dem Topf herausragen. Hochwertige Koniferenerde oder Kübelpflanzenerde ist ideal — bei Bedarf mit Tongranulat oder Sand auflockern. Eine Drainageschicht am Topfboden ist Pflicht. Den Topf nicht zu klein wählen — zu enge Verhältnisse bremsen das Wachstum. Ältere Thujen im Garten schwer umzusetzen — nur Jungpflanzen früh im Jahr mit großem Wurzelballen umsetzen.

Vermehrung

Am einfachsten durch Stecklinge im Herbst — etwa 15 cm lange Triebe mit etwas Altholz abschneiden, untere Nadeln entfernen und in feuchte, lockere Anzuchterde stecken. Regelmäßig wässern bis sich Wurzeln bilden. Aussaat ist möglich aber aufwendig und dauert lange bis zur verwendbaren Pflanze. Stecklinge sind die zuverlässigere und schnellere Methode. Für eine gleichmäßige Hecke beim Kauf auf einheitliche Größe und Sorte achten.

Krankheiten & Schädlinge

Braune Stellen sind das häufigste Problem — meist durch Trockenheit verursacht, selten durch Krankheiten. Sofort gießen wenn braune Stellen auftreten und auf gleichmäßige Bewässerung achten. Der Thuja-Rüsselkäfer und die Napfschildlaus können auftreten — bei Befall mit Pflanzenstärkungsmitteln behandeln. Pilzkrankheiten entstehen fast immer durch Staunässe — durchlässige Erde beugt dem vor. Winterstreusalz in der Nähe schadet der Thuja erheblich — an gehwegnahen Standorten besser salztolerante Alternativen wählen.

Häufige Fragen

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