Storchschnabel mit violetten Blüten in cremefarbenem Keramiktopf auf Gartenterrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Storchschnabel

Geranium
AUF EINEN BLICK

Standort

Halbschatten

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 60 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Der Storchschnabel ist eine der vielseitigsten und pflegeleichtesten Gartenstauden die es gibt — und er wird leider viel zu oft unterschätzt. Von Mai bis September blüht er in Weiß, Rosa, Violett oder Blau und bildet dabei dichte, wunderschöne Polster die Unkraut von selbst unterdrücken. Als Bodendecker, Beeteinfassung oder im Kübel auf dem Balkon macht er überall eine gute Figur. Er ist vollständig winterhart, kommt jedes Jahr zuverlässig wieder und braucht dabei kaum Pflege.

Standort & Licht

Der Storchschnabel ist erstaunlich flexibel was Licht angeht — die meisten Sorten bevorzugen einen halbschattigen Platz, kommen aber auch mit mehr Sonne oder etwas Schatten gut zurecht. Der Boden sollte humusreich, durchlässig und leicht kalkhaltig sein — schwere, lehmige Böden am besten vor dem Pflanzen mit Kompost und Sand auflockern. Staunässe verträgt er nicht, ein gut drainierter Standort ist Pflicht.

Gießen & Wasserbedarf

Der Storchschnabel ist nach dem Anwachsen erstaunlich selbstständig — im Gartenbeet versorgt er sich bei normalen Wetterbedingungen weitgehend selbst. Nur bei längerer Trockenheit gelegentlich gießen, immer bodennah und nicht über Blüten oder Blätter. Im Kübel regelmäßiger kontrollieren und gießen wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Staunässe ist sein größter Feind und sollte unbedingt vermieden werden.

Düngen

Der Storchschnabel braucht wenig Dünger — einmal im Frühjahr beim Austrieb einen organischen Langzeitdünger oder Kompost rund um die Pflanze ausbringen reicht völlig. Im Kübel von April bis August alle vier Wochen einen Flüssigdünger für Blühpflanzen in normaler Dosierung geben. Die letzte Düngung findet im August statt damit sich die Pflanze in Ruhe auf den Winter vorbereiten kann. Überdüngen fördert Blattwerk auf Kosten der Blüten.

Temperatur & Überwinterung

Der Storchschnabel ist vollständig winterhart und übersteht Temperaturen bis -15 °C problemlos ohne Schutz. Ein Winterschutz ist nicht nötig — die Pflanze zieht sich einfach zurück und treibt im Frühjahr frisch aus. Im Kübel den Topf mit Vlies umwickeln damit der Wurzelballen bei extremem Frost nicht durchfriert. Im Herbst oder frühen Frühjahr bodennah zurückschneiden damit sie frisch und kräftig austreiben.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr oder Herbst. Humusreiche, durchlässige Erde ist ideal — normale Blumenerde mit etwas Kompost und Sand gemischt funktioniert gut. Eine Drainageschicht am Topfboden ist wichtig. Beim Umtopfen kannst du den Wurzelballen gleich teilen und so zwei Pflanzen aus einer machen — das verjüngt die Pflanze und sie blüht danach noch üppiger.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder Herbst — den Wurzelballen mit einem Spaten teilen und beide Hälften einpflanzen. Stecklinge von nicht blühenden Triebspitzen im Sommer schneiden, untere Blätter entfernen und in Anzuchterde stecken. Aussaat ist ebenfalls möglich — einige Sorten vermehren sich im Garten sogar von selbst durch Selbstaussaat. Verblühte Blütenstände vor der Samenreife entfernen regt die Nachblüte an.

Krankheiten & Schädlinge

Der Storchschnabel ist erfreulich robust und wird kaum von Krankheiten oder Schädlingen befallen — das ist einer seiner größten Vorteile. An feuchten oder schattigen Standorten kann gelegentlich Mehltau auftreten — der richtige Standort ist die beste Vorbeugung. Staunässe führt zu Wurzelfäule und sollte unbedingt vermieden werden. Ansonsten ist der Storchschnabel eine der pflegeleichtesten Stauden die du in deinen Garten oder auf den Balkon holen kannst.

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