Sonnenhut mit purpurrosa Blüten und kupferbraunem Kegelkern im Gartenbeet
Garten · Kübelpflanzen

Sonnenhut

Echinacea purpurea
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Mäßig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 100 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Der Sonnenhut ist eine der eindrucksvollsten Gartenstauden die es gibt — seine großen purpurrosa Blüten mit dem markanten kupferbraunen Kegelkern blühen von Juli bis September und ziehen Bienen und Schmetterlinge magisch an. Einmal gepflanzt kommt er jedes Jahr zuverlässig wieder und wird dabei sogar größer und üppiger. Ursprünglich kommt er aus den Prärien Nordamerikas — robust, ausdauernd und absolut pflegeleicht.

Standort & Licht

Der Sonnenhut liebt die Sonne — ein vollsonniger Platz mit mindestens vier bis sechs Stunden direktem Sonnenlicht täglich ist ideal. Im Halbschatten wächst er zwar, aber die Blüten werden spärlicher und die Pflanze neigt zum Auseinanderfallen. Der Boden sollte durchlässig und humusreich sein — schwere, lehmige Böden am besten mit Sand und Kompost auflockern. Staunässe verträgt er nicht.

Gießen & Wasserbedarf

Frisch gepflanzt regelmäßig gießen bis er sich etabliert hat — danach ist der Sonnenhut erstaunlich trockenheitstolerant. Im Gartenbeet kommt er in normalen Sommern ohne zusätzliches Gießen aus, nur bei längerer Hitze und Trockenheit nachhelfen. Im Kübel regelmäßiger gießen da die Wurzeln nicht tief genug reichen um selbst Wasser zu suchen — aber nie stehen lassen. Immer bodennah gießen, Blätter trocken halten.

Düngen

Der Sonnenhut ist sehr genügsam — im Gartenbeet reicht einmal im Frühjahr eine Gabe Kompost oder Hornspäne völlig aus. Wer ihn im Kübel hält gibt von April bis August alle vier Wochen einen Blühpflanzendünger in halber Dosierung. Zu viel Stickstoff macht die Triebe weich und anfällig — weniger ist hier wirklich mehr. Ab September nicht mehr düngen.

Temperatur & Überwinterung

Der Sonnenhut ist vollständig winterhart und übersteht Temperaturen bis -30 °C problemlos ohne Schutz. Im Garten die Triebe und Blütenköpfe bis ins Frühjahr stehen lassen — sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und schützen die Wurzeln. Im Kübel den Topf mit Vlies oder Reisig umwickeln damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Im März dann zurückschneiden.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr. Der Topf sollte großzügig sein — der Sonnenhut bildet tiefe Pfahlwurzeln und braucht Platz. Humusreiche, durchlässige Erde ist ideal — normale Blumenerde mit etwas Kompost und Sand gemischt funktioniert gut. Eine Drainageschicht am Topfboden ist wichtig um Staunässe zu vermeiden.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung im Frühjahr oder Herbst — einfach einen kräftigen Horst mit dem Spaten teilen und beide Teile an neuen Plätzen einpflanzen. So verjüngst du die Pflanze gleichzeitig und sie blüht danach noch üppiger. Aussaat ist auch möglich — Samen im Frühjahr direkt ins Beet oder in Anzuchterde säen und leicht andrücken. Die ersten Blüten erscheinen meist erst im zweiten Jahr.

Krankheiten & Schädlinge

Der Sonnenhut ist sehr robust und wird selten krank. Gelegentlich kann Mehltau auftreten wenn er zu schattig oder zu feucht steht — der richtige sonnige Standort ist die beste Vorbeugung. Blattläuse können vereinzelt auftreten, sind aber meist kein ernstes Problem — einfach mit einem Wasserstrahl abspritzen. Verblühte Köpfe im Sommer regelmäßig entfernen regt die Nachblüte an.

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