Prachtkerze mit weißrosa Blüten in cremefarbenem Keramiktopf auf Terrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Prachtkerze

Gaura lindheimeri
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 150 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Prachtkerze ist eine der zauberhaftesten Gartenpflanzen die es gibt — ihre filigranen weißen bis rosa Blüten schweben auf langen Stielen wie kleine Schmetterlinge im Wind. Von Juni bis zum ersten Frost blüht sie unermüdlich und bringt damit monatelang Leichtigkeit in jeden Garten oder Balkon. Ursprünglich kommt sie aus den Prärien Nordamerikas, wo sie gelernt hat mit Trockenheit und viel Sonne umzugehen. Für Bienen und Schmetterlinge ist sie ein echter Magnet.

Standort & Licht

Die Prachtkerze braucht Sonne — mindestens vier Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag, mehr ist besser. An einem schattigen Platz bildet sie kaum Blüten und wächst schlapp. Windgeschützt sollte der Standort sein, da ihre langen Stiele bei starkem Wind leicht abknicken können. Im Kübel auf Balkon oder Terrasse macht sie eine besonders gute Figur — sie fühlt sich dort genauso wohl wie im Gartenbeet.

Gießen & Wasserbedarf

Die Prachtkerze kommt aus einer trockenen Region und verträgt Trockenheit gut — Staunässe hingegen gar nicht. Die Erde darf zwischen den Wassergaben gut abtrocknen, aber nicht völlig austrocknen. Im Kübel an heißen Sommertagen täglich gießen, im Gartenbeet reicht natürlicher Regen meist aus. Wasser das sich im Untersetzer sammelt sofort entfernen.

Düngen

Im Gartenbeet braucht die Prachtkerze kaum Dünger — etwas Kompost im Frühjahr reicht völlig. Im Kübel sieht es etwas anders aus: Von April bis August einmal im Monat einen Flüssigdünger für Blühpflanzen in halber Dosierung geben. Ab Ende August komplett pausieren damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann.

Temperatur & Überwinterung

Die Prachtkerze ist bedingt winterhart — im Garten überlebt sie milde Winter wenn sie nach dem Rückschnitt im Herbst gut mit Laub oder Reisig abgedeckt wird. Im Kübel frostfrei aber so kühl wie möglich überwintern, zum Beispiel in einer ungeheizten Garage — Temperaturen zwischen 0 und 5 °C sind ideal. Im Winter kaum gießen und nicht düngen. Ab Februar langsam wieder ans Licht gewöhnen.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr. Gut durchlässige Erde ist entscheidend — Blumenerde mit Sand oder Perlite gemischt funktioniert gut, alternativ Kübelpflanzenerde. Eine Drainageschicht aus Blähton am Topfboden verhindert Staunässe. Der Topf sollte nicht zu klein sein — die Prachtkerze bildet tiefe Wurzeln.

Vermehrung

Am einfachsten funktioniert die Vermehrung über Samen im Herbst — einfach reife Samenkapseln sammeln und kühl lagern. Im Frühjahr die Samen in Anzuchterde säen und hell und warm keimen lassen. Alternativ im Herbst Stecklinge schneiden und über Winter an einem kühlen hellen Platz bewurzeln lassen. Die Prachtkerze sät sich im Garten oft auch von selbst aus.

Krankheiten & Schädlinge

Die Prachtkerze ist erfreulich robust und wird kaum von Schädlingen befallen. Das häufigste Problem ist Wurzelfäule durch Staunässe — besonders im Winter ist Nässe ihr größter Feind. Zu dunkle Standorte führen zu wenigen Blüten und schwachem Wuchs. Gelegentlich können Blattläuse auftreten — einfach mit einem starken Wasserstrahl abspritzen oder mit Neemöl behandeln.

Häufige Fragen

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