Balkon & Terrasse · Garten

Naschpaprika

Capsicum annuum
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Mäßig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 100 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Naschpaprika ist der perfekte Begleiter für Balkon und Terrasse — die kleinen, süßen Früchte in Rot, Orange oder Gelb können direkt von der Pflanze gepflückt und gegessen werden, ohne Schälen oder Schneiden. Von August bis Oktober trägt sie reichlich und macht dabei mit ihrer üppigen Wuchsform und den bunten Früchten auch optisch richtig viel her. Sie ist unkompliziert, wächst gut im Kübel und ist sogar für Kinder ein toller Naschspaß im eigenen Garten.

Standort & Licht

Naschpaprika liebt Sonne und Wärme — mindestens fünf bis sechs Stunden direktes Sonnenlicht täglich sind ideal. Ein windgeschützter, warmer Platz an einer Süd- oder Westseite bringt die besten Erträge. Kühle Nächte unter 10 °C verlangsamen das Wachstum deutlich. Erst nach den Eisheiligen ab Mitte Mai nach draußen stellen. Im Halbschatten wächst sie zwar aber die Früchte werden kleiner und weniger süß. Der Boden sollte nährstoffreich, humos, locker und gut durchlässig sein.

Gießen & Wasserbedarf

Gleichmäßige Feuchtigkeit ist das A und O beim Naschpaprika — die Erde sollte weder völlig austrocknen noch Staunässe entstehen. Immer morgens gießen und das Wasser direkt auf die Erde, nie über Blätter oder Früchte. Im Kübel täglich die Erde per Fingertest prüfen und bei Bedarf gründlich wässern. An sehr heißen Tagen kann zweimal täglich gießen nötig sein. Eine Strohschicht auf der Erdoberfläche hält die Feuchtigkeit länger. Im Winter die Wassergaben deutlich reduzieren aber die Erde nie völlig austrocknen lassen.

Düngen

Naschpaprika ist ein Starkzehrer und braucht von April bis September regelmäßig Nährstoffe für seine Früchte. Zweimal im Monat einen Flüssigdünger für Gemüse oder Paprika ins Gießwasser geben. Alternativ beim Einpflanzen Hornspäne in die Erde mischen und alle vier bis sechs Wochen nachdüngen. Nie auf trockene Erde düngen — das verbrennt die Wurzeln. Ab Oktober komplett pausieren damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann.

Temperatur & Überwinterung

Naschpaprika ist nicht winterhart und verträgt keinen Frost. Als mehrjährige Pflanze lohnt sich aber das Überwintern — vor dem ersten Frost auf ein Drittel zurückschneiden und an einen hellen, kühlen Ort bei 10 bis 15 °C stellen. Im Winter kaum gießen und nicht düngen. Im Frühjahr langsam wieder ans Licht gewöhnen und ab Mitte Mai nach draußen. Eine überwinterte Pflanze trägt im Folgejahr früher und oft noch üppiger als eine neu gekaufte.

Umtopfen & Substrat

Jährlich im Frühjahr in frische Erde einpflanzen — hochwertige, nährstoffreiche Gemüse- oder Kräutererde ist ideal. Ein Topf mit mindestens 10 bis 15 Litern Volumen ist nötig damit die Wurzeln genug Platz haben. Eine Drainageschicht am Topfboden verhindert Staunässe. Direkt beim Einpflanzen einen stabilen Bambusstab als Stütze setzen damit die Pflanze nicht umknickt. Im ersten Jahr nach dem Kauf nicht düngen wenn die Erde bereits gedüngt ist.

Vermehrung

Ab Februar oder März Samen auf der warmen Fensterbank in Anzuchterde aussäen — bei 20 bis 25 °C keimen sie nach 10 bis 21 Tagen. Jungpflanzen nach dem Pikieren in einzelne Töpfe setzen und nach den Eisheiligen an den endgültigen Platz. Alternativ im Mai fertige Jungpflanzen kaufen — das ist die schnellste Methode für alle die nicht selbst anziehen möchten. Beim Umtopfen überwinterter Pflanzen können auch Triebstecklinge im Sommer gewonnen und bewurzelt werden.

Krankheiten & Schädlinge

Spinnmilben und Blattläuse sind die häufigsten Schädlinge besonders im warmen Winterquartier — regelmäßiges Besprühen der Blätter mit Wasser beugt dem vor. Grauschimmel entsteht durch zu viel Feuchtigkeit auf Blättern und Früchten — immer bodennah gießen und für gute Luftzirkulation sorgen. Gelbe Blätter deuten auf Nährstoffmangel oder Wassermangel hin — sofort handeln. Staunässe führt zu Wurzelfäule und ist der häufigste Grund wenn die Pflanze plötzlich eingeht — gute Drainage ist Pflicht.

Häufige Fragen

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