Rote Geranie in cremefarbenem Keramiktopf auf sonnigem Balkon mit Holzgeländer
Balkon & Terrasse · Kübelpflanzen

Geranie

Pelargonium zonale
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Mäßig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 50 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Geranie — botanisch korrekt Pelargonie — ist die Balkonpflanze schlechthin und das seit Generationen. Von Mai bis zum ersten Frost blüht sie unermüdlich in Weiß, Rosa, Rot, Lachs oder Violett und macht dabei jeden Balkon, jede Terrasse und jeden Fensterbogen zum Hingucker. Sie ist hitzebeständig, pflegeleicht und vergibt sogar das eine oder andere vergessene Gießen. Wer einen Balkon hat und nicht weiß womit er ihn bepflanzen soll — die Geranie ist immer die richtige Antwort.

Standort & Licht

Die Geranie liebt die Sonne — ein vollsonniger, warmer und windgeschützter Platz ist ideal. Je mehr Sonne sie bekommt, desto üppiger und länger blüht sie. Vor starkem Wind schützen da die Stiele leicht abbrechen können. Einige Sorten sind regenempfindlich — bei anhaltendem Regen lieber unter ein Dach stellen. Im Halbschatten wächst sie zwar, blüht aber deutlich weniger. Ab Mitte Mai nach den Eisheiligen kann sie sicher nach draußen.

Gießen & Wasserbedarf

Geranien regelmäßig gießen — die Erde sollte nie völlig austrocknen aber auch nie dauerhaft nass sein. Vor dem Gießen kurz prüfen ob die oberste Erdschicht trocken ist. An heißen Sommertagen täglich gießen, an kühleren Tagen reicht es alle zwei bis drei Tage. Immer morgens gießen und direkt auf die Erde — nie über Blüten oder Blätter, das fördert Pilzkrankheiten. Überschusswasser sofort aus dem Untersetzer entfernen.

Düngen

Geranien sind Starkzehrer und brauchen regelmäßig Nährstoffe für ihre üppige Blüte. Vier bis sechs Wochen nach dem Einpflanzen mit einem speziellen Geraniendünger oder Flüssigdünger für Blühpflanzen starten — wöchentlich ins Gießwasser geben. Vor Ende Juni die Pflanze um die Hälfte zurückschneiden und mit Dünger versorgen um die zweite Blüte anzuregen. Ab Ende August nicht mehr düngen damit sie sich auf die Überwinterung vorbereiten kann.

Temperatur & Überwinterung

Die Geranie verträgt keinen Frost und muss vor dem ersten Nachtfrost ins Haus — ein kühles, trockenes und luftiges Winterquartier mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C ist ideal. Keller, Treppenhaus oder Garage funktionieren gut solange es frostfrei ist. Im Winter kaum gießen, die Erde darf fast vollständig austrocknen. Im Frühjahr zurückschneiden, in frische Erde einpflanzen und langsam ans Licht gewöhnen.

Umtopfen & Substrat

Jedes Frühjahr in frische Erde einpflanzen — am besten in nährstoffreiche, durchlässige Geranienerde oder normale Blumenerde. Der Topf sollte nicht zu klein sein damit ausreichend Erdvolumen vorhanden ist und die Erde nicht so schnell austrocknet. Eine Drainageschicht am Topfboden verhindert Staunässe. Balkonkästen nicht zu dicht bepflanzen — pro 100 cm Länge maximal vier bis fünf Pflanzen damit sie sich gut entwickeln können.

Vermehrung

Am einfachsten durch Stecklinge im Sommer — etwa 10 cm lange Triebe abschneiden, untere Blätter entfernen und direkt in Anzuchterde stecken. An einem hellen, warmen Platz bewurzeln lassen. Alternativ im Herbst Stecklinge nehmen und über Winter bewurzeln lassen — so hat man im Frühjahr fertige Jungpflanzen. Verblühte Blütenstände regelmäßig entfernen regt die Nachblüte zuverlässig an.

Krankheiten & Schädlinge

Blattläuse und Weiße Fliegen sind die häufigsten Schädlinge — befallene Stellen mit einem Wasserstrahl abspritzen oder mit Neemöl behandeln. Zu viel Feuchtigkeit auf Blättern und Blüten führt zu Grauschimmel oder Pelargonienwelke — deshalb immer bodennah gießen. Gelbe Blätter deuten meist auf Staunässe oder Nährstoffmangel hin. Im Winterquartier regelmäßig auf Schädlinge kontrollieren damit diese nicht die ganze Überwinterung ruinieren.

Häufige Fragen

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