Feuerdorn mit leuchtend roten Beeren im Gartenbeet, Herbst
Garten · Kübelpflanzen

Feuerdorn

Pyracantha coccinea
AUF EINEN BLICK

Standort

Halbschatten·Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 300 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Der Feuerdorn (Pyracantha coccinea) ist ein immergrüner Strauch, der deinen Garten gleich dreifach beschenkt: im Frühsommer mit einem Schleier weißer Blüten, ab Herbst mit einem Feuerwerk aus leuchtend roten, orangefarbenen oder gelben Beeren und das ganze Jahr über mit glänzendem, dunkelgrünem Laub. Er gehört zur Familie der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus Südosteuropa. Ob als freistehender Solitär, als dichte Hecke oder als Spalier an der Hauswand – der Feuerdorn ist ausgesprochen vielseitig und dabei gleichzeitig eine echte Bienenweide und ein beliebter Nistplatz für Vögel.

Standort & Licht

Sonnig bis halbschattig passt dem Feuerdorn am besten – an einem vollsonnigen Platz blüht er üppiger und trägt mehr Früchte. Er stellt kaum Ansprüche an den Boden, solange er gut durchlässig ist und keine Staunässe entsteht: Nasse Füße verträgt er auf Dauer nicht. Hitze und Wind machen ihm nichts aus, was ihn gerade für exponierte Gartenecken oder den Hauseingang ideal macht.

Gießen & Wasserbedarf

Einmal etabliert braucht der Feuerdorn kaum Wasser – er kommt auch mit längeren Trockenperioden gut zurecht. Nur bei anhaltender Sommerhitze lohnt es sich, ihn tief und gründlich zu wässern, damit das Wasser wirklich bis zu den Wurzeln gelangt. Im Kübel trocknet die Erde schneller aus: Hier regelmäßig prüfen und gießen, aber immer sicherstellen, dass Überschusswasser ablaufen kann.

Düngen

Einmal im Frühjahr, am besten mit reifem Kompost oder einem organischen Dünger, reicht dem Feuerdorn als Jahresration völlig aus. Weniger ist hier wirklich mehr: Zu viel Stickstoff treibt das Blattwachstum auf Kosten der Blüten und Beeren an. Im Sommer braucht er keine weiteren Düngergaben.

Temperatur & Überwinterung

Im Freiland ist der Feuerdorn hart im Nehmen – er übersteht problemlos die deutschen Winter und braucht keinen besonderen Schutz. Jungen Pflanzen im ersten Winter kannst du mit einer Mulchschicht im Wurzelbereich etwas Sicherheit geben. Im Kübel sind die Wurzeln frostgefährdeter: Den Topf an eine Hauswand stellen, mit Jute oder Vlies isolieren und an frostfreien Tagen leicht wässern, damit der Wurzelballen nicht austrocknet.

Umtopfen & Substrat

Als Gartenpflanze kommt der Feuerdorn mit fast jedem durchlässigen, nährstoffreichen Boden zurecht – eine spezielle Erde braucht es nicht. Im Kübel empfiehlt sich hochwertige Kübelpflanzenerde mit etwas Sand oder Perlite für bessere Drainage. Umtopfen ist nur nötig wenn der Topf wirklich zu eng wird, am besten im Frühjahr vor dem neuen Austrieb.

Vermehrung

Am einfachsten gelingt die Vermehrung über Stecklinge: Im Sommer einen etwa 15 cm langen, halbverholzten Trieb abschneiden, die unteren Blätter entfernen und in ein Gemisch aus Torf und Sand stecken. Das Steckbeet gleichmäßig feucht halten, bis die Stecklinge angewurzelt sind – das dauert meist bis ins Frühjahr. Dann können die Jungpflanzen an ihren endgültigen Standort.

Krankheiten & Schädlinge

Der Feuerdorn ist insgesamt sehr robust. Die häufigste Bedrohung ist der Feuerdornschorf, ein Pilz der sich durch graue Beläge auf Blättern und Früchten zeigt – schorfresistente Sorten wie ‚Red Column‘ oder ‚Teton‘ umgehen dieses Problem. Staunässe kann Wurzelfäule verursachen, daher ist gute Drainage entscheidend. Blattläuse können gelegentlich im Sommer auftreten, lassen sich aber mit Wasser abspritzen oder durch natürliche Feinde wie Marienkäfer eindämmen. An sehr nassen Standorten können einzelne Sorten unter Schorfbefall leiden – in dem Fall empfiehlt sich ein Sortentausch.

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