Elfenblume mit zarten gelben Blüten und herzförmigen Blättern als Bodendecker im Schattengarten
Garten · Kübelpflanzen

Elfenblume

Epimedium × perralchicum
AUF EINEN BLICK

Standort

Schatten

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 40 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Elfenblume ist eines der schönsten Geheimnisse des Schattengartens — eine zierliche, feine Staude die dort blüht wo fast nichts anderes wächst. Im Frühjahr erscheinen ihre filigranen Blüten in Weiß, Gelb, Rosa oder Violett und lassen die Pflanze tatsächlich etwas Magisches haben. Dazu verfärbt sich ihr Laub im Herbst in wunderschöne Bronzetöne und bleibt bei wintergrünen Sorten sogar den ganzen Winter über sichtbar. 2014 wurde sie zur Staude des Jahres gewählt — und wer sie einmal im Garten hat versteht sofort warum.

Standort & Licht

Die Elfenblume liebt schattige bis halbschattige Standorte und ist damit ideal für alle Gartenecken unter Bäumen, entlang von Hecken oder in schattigen Beeten wo andere Pflanzen aufgeben. Pralle Sonne und scharfer Wind sind ungünstig — ein windgeschützter, kühler Platz ist ideal. Der Boden sollte humusreich, locker, leicht sauer und kalkkarm sein. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch hält den Boden feucht und kühl — das kommt der Elfenblume sehr zugute.

Gießen & Wasserbedarf

Im Gartenbeet versorgt sich die Elfenblume nach dem Anwachsen meist selbst — nur bei längeren Trockenperioden gelegentlich gießen. Kalkarmes Regenwasser ist ideal da die Elfenblume empfindlich auf Kalk reagiert. Erst gießen wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist — Staunässe verträgt sie nicht. Im Kübel regelmäßiger kontrollieren und bei Bedarf mit kalkfreiem Wasser gießen. Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und hält die Erde länger feucht.

Düngen

Die Elfenblume braucht wenig Dünger — zu viel Stickstoff fördert übermäßiges Blattwachstum auf Kosten der zarten Blüten. Im Frühjahr nach dem Rückschnitt der alten Blätter eine Gabe Kompost oder organischen Langzeitdünger in die Bodenoberfläche einarbeiten — das reicht für die gesamte Saison. Im Kübel kann im Frühsommer eine zweite kleine Düngergabe gegeben werden. Herbstpflanzungen im ersten Jahr nicht düngen damit die frischen Wurzeln nicht verbrennen.

Temperatur & Überwinterung

Die Elfenblume ist vollständig winterhart und übersteht Temperaturen bis -15 °C problemlos. Wintergrüne Sorten behalten ihr Laub bis ins Frühjahr — im späten Winter oder frühen Frühjahr das alte Laub bodennah zurückschneiden bevor die neuen Blüten erscheinen. So kommen die zarten Blüten schön zur Geltung. Im Kübel den Topf mit Vlies umwickeln damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Junge Ableger nach der Teilung mit einer Laubschicht schützen.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr oder Herbst. Humusreiche, lockere und kalkarme Erde ist ideal — normale Blumenerde mit Kompost und etwas Tonmehl gemischt hält die Feuchtigkeit gut. Eine Drainageschicht am Topfboden verhindert Staunässe. Der Topf sollte breit genug sein da die Elfenblume sich durch Ausläufer in die Breite ausbreitet. Beim Umtopfen gleich Ausläufer abtrennen und als neue Pflanzen verwenden.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung im späten Frühjahr nach der Blüte oder im Spätsommer. Den Wurzelballen ausgraben, in einzelne Rhizomstücke teilen und an neuer Stelle einpflanzen. Frisch geteilte Pflänzchen gut angießen und in den ersten Wochen feucht halten. Ein schattiges, geschütztes Plätzchen hilft beim Anwachsen. Alternativ können Ausläufer im Herbst abgetrennt und neu eingepflanzt werden — mit einer schützenden Laubschicht über den ersten Winter bringen.

Krankheiten & Schädlinge

Die Elfenblume ist erfreulich robust — Krankheiten und Schädlinge sind kaum bekannt und das ist einer ihrer großen Vorteile. Gelegentlich kann der Gefurchte Dickmaulrüssler auftreten — die Larven fressen an den Wurzeln, Nematoden im Gießwasser helfen dagegen. Bei zu feuchten Bedingungen können selten Pilzerkrankungen kleine braune Blattflecken verursachen — Blattnässe vermeiden und morgens gießen beugt dem vor. Staunässe ist der einzige ernsthafte Feind — durchlässige Erde und maßvolles Gießen schützen zuverlässig.

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