Dipladenia mit rosa Trichterblüten an Rankgerüst in großem Keramiktopf auf sonniger Terrasse
Balkon & Terrasse · Kübelpflanzen

Dipladenia

Mandevilla sanderi
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 200 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Ja

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Über die Pflanze

Die Dipladenia — auch Mandevilla genannt — ist eine der exotischsten und blütenreichsten Kübelpflanzen die du auf deinen Balkon oder deine Terrasse holen kannst. Ihre großen, trichterförmigen Blüten in leuchtendem Rosa, Rot oder Weiß erscheinen von Mai bis zum ersten Frost und fallen dabei kaum zwischen den Aufgaben aus — verblühte Blüten fallen von selbst ab und neue öffnen sich nach. Als kompakter Busch oder als Kletterpflanze an einem Rankgerüst bringt sie sofort südländisches Urlaubsfeeling mit sich. Dazu braucht sie überraschend wenig Pflege.

Standort & Licht

Die Dipladenia liebt Sonne und Wärme — ein heller, warmer und wind- sowie regengeschützter Platz ist ideal. Pralle Mittagssonne verträgt sie jedoch nicht besonders gut, ein Platz mit Morgen- oder Nachmittagssonne ist perfekt. Je wärmer und heller der Standort, desto üppiger blüht sie. Auf dem Balkon oder der Terrasse an einer schützenden Hauswand fühlt sie sich am wohlsten. Luftfeuchtigkeit mag sie — gelegentlich die Blätter mit kalkarmem Wasser besprühen.

Gießen & Wasserbedarf

Die Dipladenia speichert Wasser in ihren Wurzeln und kommt damit auch einige Tage ohne Gießen aus — das macht sie urlaubstauglich. Erst gießen wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist, alle acht bis zehn Tage reicht meist völlig. Kalkarmes, zimmerwarmes Wasser ist ideal. Staunässe ist ihr größter Feind und muss unbedingt vermieden werden — der Topf braucht ein Abzugsloch und Überschusswasser sofort aus dem Untersetzer entfernen. Zu viel Wasser fördert Triebwachstum auf Kosten der Blüten.

Düngen

Von April bis August wöchentlich einen Flüssigdünger für Blühpflanzen ins Gießwasser geben — die Dipladenia ist eine starke Blüherin und braucht entsprechend viele Nährstoffe. Alternativ beim Einpflanzen einen Langzeitdünger in die Erde mischen und alle zwei Wochen nachdüngen. Ab August komplett pausieren damit die Pflanze sich auf die Winterruhe vorbereiten kann. Nie auf trockene Erde düngen — das schädigt die Wurzeln.

Temperatur & Überwinterung

Die Dipladenia verträgt keinen Frost und muss vor dem ersten Nachtfrost ins Haus — ein helles Winterquartier mit Temperaturen zwischen 5 und 15 °C ist ideal. Ein helles Treppenhaus, ein Wintergarten oder eine helle Garage funktionieren gut. Im Winter kaum gießen — die Erde darf leicht antrocknen — und nicht düngen. Größere Pflanzen lohnt das Überwintern, kleinere Sorten werden oft jedes Jahr neu gekauft. Im Februar oder März kräftig zurückschneiden damit sie frisch austreibt. Ab Mitte Mai nach den Eisheiligen wieder nach draußen.

Umtopfen & Substrat

Alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr umtopfen in hochwertige, gut durchlässige Kübelpflanzenerde. Eine Drainageschicht aus Blähton am Topfboden ist Pflicht — die Wurzeln brauchen Luft und vertragen keine Staunässe. Der Topf sollte nicht zu klein sein damit ausreichend Wasserreserven vorhanden sind. Beim Umtopfen gleich einen Langzeitdünger einarbeiten. Kletterende Sorten brauchen ein stabiles Rankgerüst — die Triebe s-förmig führen um die Blütenbildung zu fördern.

Vermehrung

Die Dipladenia lässt sich durch Stecklinge vermehren — im Sommer einen etwa 10 cm langen, nicht verholzten Trieb abschneiden, untere Blätter entfernen und in Anzuchterde stecken. An einem hellen, warmen Platz bei mindestens 20 °C bewurzeln lassen. Die Vermehrung gelingt am zuverlässigsten wenn der Steckling unter einer Klarsichtfolie oder Haube gehalten wird um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Für die meisten ist ein Neukauf im Frühjahr aber die einfachere Lösung.

Krankheiten & Schädlinge

Die Dipladenia ist erfreulich robust wenn sie am richtigen Standort steht. Im Winterquartier können Spinnmilben auftreten — gelegentliches Besprühen der Blätter mit Wasser beugt dem vor. Gelbe Blätter sind fast immer ein Zeichen für Staunässe oder zu viel Wasser — sofort weniger gießen und Erde prüfen. Zu wenig Blüten trotz gutem Wachstum deutet auf zu viel Wasser oder zu wenig Licht hin. Wichtig: Alle Pflanzenteile der Dipladenia sind giftig — Handschuhe beim Schneiden tragen und außer Reichweite von Kindern und Tieren stellen.

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