Bogenhanf mit aufrechten grün-gelben Blättern in hellem Keramiktopf
Wohnzimmer

Bogenhanf

Sansevieria trifasciata
AUF EINEN BLICK

Standort

Halbschatten

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Drinnen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 120 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Ja

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Über die Pflanze

Der Bogenhanf — auch liebevoll Schwiegermutterzunge genannt — ist eine der robustesten Zimmerpflanzen die es gibt. Seine aufrechten, schwertförmigen Blätter mit dem typischen gelb-grünen Muster bringen sofort Struktur und Eleganz in jeden Raum. Er kommt aus den trockenen Regionen Afrikas und hat dort gelernt, mit extrem wenig Wasser auszukommen. Für alle die eine stylische Pflanze wollen ohne viel Zeit investieren zu müssen ist er die perfekte Wahl.

Standort & Licht

Der Bogenhanf ist sehr flexibel — hell bis halbschattig, beides funktioniert gut. An einem helleren Standort wächst er etwas schneller und die Zeichnung der Blätter kommt besser zur Geltung. Direkte Mittagssonne verträgt er nur kurz, die Blätter können dabei verbrennen. Auch dunklere Ecken meistert er problemlos, wächst dort aber langsamer. Zugluft und kalte Fensterplätze im Winter solltest du vermeiden.

Gießen & Wasserbedarf

Beim Bogenhanf gilt: lieber zu wenig als zu viel. Seine dicken Blätter speichern Wasser und kommen problemlos zwei bis drei Wochen ohne Gießen aus. Im Sommer etwa alle sieben bis zehn Tage gießen reicht völlig, im Winter noch seltener — manchmal reicht einmal im Monat. Wasser niemals direkt in die Blattrosette gießen, sondern seitlich in die Erde. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule.

Düngen

Der Bogenhanf braucht kaum Nährstoffe — weniger ist hier wirklich mehr. Von April bis August reicht es, alle vier bis sechs Wochen Kakteendünger in halber Dosierung zu geben. Wer die Pflanze frisch umgetopft hat, muss das erste Jahr gar nicht düngen — frische Erde liefert genug Nährstoffe. Ab September bis März komplett pausieren.

Temperatur & Überwinterung

Bei Zimmertemperaturen zwischen 15 und 25 °C fühlt sich der Bogenhanf das ganze Jahr wohl. Unter 15 °C wird er langsamer, unter 10 °C bekommt er ernsthafte Probleme. Im Winter einfach drin lassen und den Standort etwas kühler wählen — ein Schlafzimmer mit ausreichend Licht ist ideal. Frost verträgt er gar nicht, also nie draußen überwintern.

Umtopfen & Substrat

Der Bogenhanf wächst langsam und braucht nur alle drei bis vier Jahre einen neuen Topf. Am besten Kakteenerde verwenden oder normale Blumenerde mit Sand mischen — gute Drainage ist entscheidend. Im Frühjahr umtopfen, danach etwa eine Woche halbschattig stellen und erst nach einer Woche wieder gießen damit die Wurzeln sich erholen können.

Vermehrung

Am einfachsten funktioniert die Vermehrung durch Teilung beim Umtopfen — einfach den Wurzelstock mit einem sauberen Messer teilen, jedes Teilstück braucht mindestens eine gesunde Blattrosette. Alternativ können einzelne Blätter in Streifen geschnitten und in Kakteenerde gesteckt werden — nach einigen Wochen bilden sich neue Wurzeln. Geduld ist dabei wichtig, der Bogenhanf nimmt sich Zeit.

Krankheiten & Schädlinge

Der Bogenhanf ist sehr robust und wird selten krank. Gelbe, schlaffe Blätter sind fast immer ein Zeichen für zu viel Wasser oder Staunässe — in diesem Fall sofort weniger gießen und die Erde prüfen. Braune Stellen deuten eher auf zu wenig Wasser hin. Gelegentlich können Wollläuse oder Spinnmilben auftreten — einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Wichtig: Der Bogenhanf ist giftig für Menschen und Tiere, also außer Reichweite von Kindern und Haustieren stellen.

Häufige Fragen

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