Bartblume mit blauvioletten Blütenständen in Steintopf auf Gartenterrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Bartblume

Caryopteris × clandonensis
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 100 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Bartblume ist ein echter Spätsommer-Star — während viele andere Pflanzen bereits verblüht sind, zeigt sie von August bis Oktober ihre intensiv blauen bis blauvioletten Blüten. Für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ist sie ein absoluter Magnet. Als kompakter Halbstrauch passt sie sowohl ins Gartenbeet als auch in einen großen Kübel auf Balkon oder Terrasse. Pflegeleicht, duftig und jedes Jahr ein zuverlässiger Blickfang.

Standort & Licht

Die Bartblume liebt die Sonne — je mehr, desto besser. Mindestens drei bis vier Stunden direkte Sonne täglich sind ideal, volle Mittagssonne verträgt sie problemlos. Windgeschützt und warm sollte der Platz sein, dann blüht sie am üppigsten. An halbschattigen Standorten wächst sie zwar, bildet aber deutlich weniger Blüten. Der Boden sollte durchlässig sein — Staunässe verträgt sie gar nicht.

Gießen & Wasserbedarf

Die Bartblume ist sehr genügsam was Wasser angeht — im Gartenbeet kommt sie nach dem Anwachsen meist ganz ohne zusätzliches Gießen aus. Im Kübel sieht es etwas anders aus: hier die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen, an heißen Sommertagen täglich kontrollieren. Wasser direkt auf die Erde gießen, nicht über die Blätter — das vermeidet Pilzbefall. Staunässe ist ihr größter Feind.

Düngen

Die Bartblume ist ein Schwachzehrer und braucht kaum Nährstoffe. Im Gartenbeet reicht einmal im Frühjahr etwas Langzeitdünger oder Kompost völlig aus. Im Kübel von April bis September gelegentlich einen Blühpflanzendünger in halber Dosierung geben. Ab August nicht mehr düngen — zu viel Stickstoff im Herbst verschlechtert die Winterhärte der Triebe.

Temperatur & Überwinterung

Die Bartblume ist in milden Regionen winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa -15 °C mit Winterschutz. Im Garten nach dem Herbstrückschnitt die Wurzeln mit einer dicken Schicht Laub oder Reisig abdecken. Im Kübel frostfrei aber so kühl wie möglich überwintern — zwischen 0 und 5 °C ist ideal. Dass die Triebe im Winter zurückfrieren ist normal und kein Problem.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr nach dem Rückschnitt. Durchlässige Erde ist entscheidend — Kakteenerde oder Blumenerde mit Sand gemischt funktioniert gut. Eine Drainageschicht aus Blähton am Topfboden ist wichtig. Der Topf sollte nicht zu klein sein — die Bartblume bildet tiefe Wurzeln und wächst jedes Jahr kräftig aus.

Vermehrung

Am einfachsten funktioniert die Vermehrung über Stecklinge im Sommer — einfach einen etwa 10 cm langen Trieb abschneiden, untere Blätter entfernen und in Anzuchterde stecken. Kühl und hell halten bis sich Wurzeln bilden. Alternativ kann die Bartblume sich im Garten durch Selbstaussaat vermehren — die Samen reifen im Herbst und keimen im folgenden Frühjahr.

Krankheiten & Schädlinge

Die Bartblume ist sehr robust und wird kaum von Schädlingen befallen. Im warmen Winterquartier kann es gelegentlich zu Spinnmilben kommen — deshalb am besten kühl überwintern. Staunässe und zu feuchte Bedingungen führen zu Wurzelfäule — durchlässige Erde und maßvolles Gießen beugen dem vor. Braune Blätter nach dem Winter sind normal — einfach beim Frühjahrsrückschnitt mit entfernen.

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