Mädchenaugen mit leuchtend gelben Blüten in Terrakottatopf auf sonniger Gartenterrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Mädchenaugen

Coreopsis lanceolata
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 60 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Mädchenaugen sind die fröhlichsten Blütenstauden die du dir vorstellen kannst — leuchtend gelbe Blüten, die von Juni bis Oktober unermüdlich aufgehen und jedem Beet und Balkon sofort Sommerstimmung bringen. Sie sind robust, winterhart und kommen immer wieder — und wenn du regelmäßig die verblühten Blüten entfernst, blühen sie sogar noch üppiger. Ursprünglich aus Nordamerika stammend lieben sie Sonne und kommen mit wenig Wasser aus. Perfekt also für alle die viel Blüte mit wenig Aufwand wollen. Standort & Licht

Standort & Licht

Mädchenaugen brauchen so viel Sonne wie möglich — ein vollsonniger, warmer Platz ist ideal. Im Halbschatten wachsen sie zwar, blühen aber deutlich weniger und werden schnell schlaff. Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffreich sein — schwere, lehmige Böden am besten mit Sand auflockern. Staunässe verträgt die Pflanze überhaupt nicht, ein gut drainierter Standort ist Pflicht.

Gießen & Wasserbedarf

Mädchenaugen sind erstaunlich trockenheitsverträglich — im Gartenbeet kommen sie nach dem Anwachsen meist ohne zusätzliches Gießen aus. Im Kübel die Erde zwischen den Wassergaben gut antrocknen lassen, Untersetzer nach spätestens 20 Minuten leeren damit sich keine Staunässe bildet. An heißen Tagen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf gießen. Wasser immer auf die Erde, nicht über die Blüten gießen.

Düngen

Mädchenaugen sind dankbar für etwas Unterstützung während der Blütezeit. Im Gartenbeet reicht einmal im Frühjahr Kompost oder ein organischer Langzeitdünger. Im Kübel von April bis August alle zwei Wochen einen Flüssigdünger für Blühpflanzen ins Gießwasser geben — niemals auf trockene Erde, das verbrennt die Wurzeln. Ab August komplett pausieren damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann.

Temperatur & Überwinterung

Die meisten Mädchenaugen-Sorten sind gut winterhart und überstehen deutsche Winter problemlos. Das Laub im Herbst stehen lassen — es schützt die Wurzeln natürlich vor Frost. Erst im Frühjahr bodennah zurückschneiden damit sie frisch austreiben. Im Kübel den Topf mit Reisig oder Vlies schützen damit der Wurzelballen bei extremem Frost nicht durchfriert. Wichtig: Mädchenaugen sind von Natur aus kurzlebige Stauden — regelmäßige Teilung alle zwei bis drei Jahre hält sie jung und blühfreudig.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr. Durchlässige, nährstoffreiche Kübelpflanzenerde mit einem Drittel Blähton gemischt ist ideal — das verbessert die Drainage und verhindert Staunässe. Eine Drainageschicht am Topfboden ist Pflicht. Der Topf muss nicht riesig sein — kompakte Sorten wie Coreopsis lanceolata kommen auch mit kleineren Kübeln gut aus.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung im Frühjahr — einfach den Wurzelballen mit einem Spaten teilen und beide Hälften einpflanzen. Das verjüngt die Pflanze gleichzeitig und sie blüht danach wieder kräftiger. Alternativ Stecklinge von nicht blühenden Triebspitzen schneiden, untere Blätter entfernen und in Anzuchterde stecken. Aussaat ist ebenfalls möglich — Samen ab März unter Glas oder ab Ende April direkt ins Freiland säen.

Krankheiten & Schädlinge

Mädchenaugen sind erfreulich robust und werden kaum von Schädlingen befallen. Das häufigste Problem ist Staunässe die zu Wurzelfäule führt — durchlässige Erde ist die beste Vorbeugung. An feuchten oder schattigen Standorten kann Mehltau auftreten — der richtige sonnige Platz verhindert das zuverlässig. Verblühte Blüten regelmäßig entfernen hält die Pflanze gesund und regt die Nachblüte an.

Häufige Fragen

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