Agapanthus mit blauen Blütendolden in großem cremefarbenem Keramiktopf auf sonniger Terrasse
Balkon & Terrasse · Kübelpflanzen

Agapanthus

Agapanthus-Hybride
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Mäßig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 100 cm

Winterhart:

Nein

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Der Agapanthus — auch Schmucklilie genannt — ist eine der eindrucksvollsten Kübelpflanzen die es gibt. Seine großen kugelförmigen Blütendolden in leuchtendem Blau oder Weiß auf langen eleganten Stielen bringen sofort Urlaubsgefühl auf jeden Balkon und jede Terrasse. Von Juli bis September blüht er unermüdlich und zieht dabei Bienen und Hummeln an. Ursprünglich aus dem südlichen Afrika stammend ist er bei uns als Kübelpflanze beliebt — und das seit dem Barock.

Standort & Licht

Der Agapanthus liebt die Sonne — ein vollsonniger, warmer und windgeschützter Platz ist ideal. Je mehr Sonne er bekommt, desto üppiger blüht er. Halbschatten ist möglich, aber die Blüten werden spärlicher. Der Kübel sollte groß genug sein damit die Wurzeln sich gut entwickeln können — und eine Drainageschicht am Boden ist Pflicht. Wichtig: Er blüht besonders üppig wenn der Topf stark durchwurzelt ist, also nicht zu schnell umtopfen.

Gießen & Wasserbedarf

Von April bis Oktober regelmäßig gießen — die Erde sollte feucht aber nie nass sein. Erst wieder gießen wenn das obere Drittel der Erde trocken ist. Dank seiner fleischigen Wurzeln übersteht er auch mehrere Wochen Trockenheit problemlos. Staunässe ist sein größter Feind und führt schnell zu Wurzelfäule — Wasser immer sofort aus dem Untersetzer entfernen. Im Winter von November bis März kaum bis gar nicht gießen.

Düngen

Von April bis Anfang August regelmäßig düngen — alle zwei Wochen einen Flüssigdünger für Kübelpflanzen ins Gießwasser geben. Ab März kann bereits mit einer moderaten Düngergabe begonnen werden um die Blütenbildung anzuregen. Ab August komplett pausieren damit die Pflanze sich auf den Winter vorbereiten kann. Im Winter braucht sie keine Nährstoffe.

Temperatur & Überwinterung

Der Agapanthus ist nicht winterhart und muss ab Oktober ins Haus — ein kühles, helles Zimmer oder ein frostfreies Treppenhaus mit Temperaturen zwischen 5 und 10 °C ist ideal. Im Winter kaum gießen und nicht düngen. Ab März langsam ans Licht gewöhnen und mit dem Gießen wieder beginnen. Nach den Eisheiligen Mitte Mai kann er wieder nach draußen. Frost verträgt er gar nicht.

Umtopfen & Substrat

Nur alle drei bis vier Jahre umtopfen — der Agapanthus blüht am besten wenn der Topf gut durchwurzelt ist. Am besten im Frühjahr umtopfen in nährstoffreiche, durchlässige Blumenerde. Eine großzügige Drainageschicht aus Blähton am Topfboden ist unbedingt nötig. Der neue Topf sollte nur wenig größer sein als der alte — in zu viel Erde steht die Pflanze zu lange feucht.

Vermehrung

Am einfachsten durch Teilung beim Umtopfen — einfach den Wurzelstock vorsichtig teilen und beide Hälften in frische Erde einpflanzen. Das funktioniert am besten bei älteren, gut eingewurzelten Exemplaren. Aussaat ist ebenfalls möglich aber aufwendig — die Samen keimen langsam und es dauert mehrere Jahre bis zur ersten Blüte. Teilung ist die zuverlässigere und schnellere Methode.

Krankheiten & Schädlinge

Der Agapanthus ist erfreulich robust und wird selten von Schädlingen befallen. Das häufigste Problem ist Staunässe die zu Wurzel- und Rhizomfäule führt — durchlässige Erde und maßvolles Gießen sind die beste Vorbeugung. Im warmen Winterquartier können gelegentlich Spinnmilben oder Blattläuse auftreten — befallene Stellen einfach mit einem feuchten Tuch abwischen. Braune Blattränder deuten auf Überdüngung hin.

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