Katzenminze mit lila Blütenähren in Terrakottatopf auf sonniger Terrasse
Balkon & Terrasse · Garten · Kübelpflanzen

Katzenminze

Nepeta × faassenii
AUF EINEN BLICK

Standort

Sonne

Wasserbedarf

Wenig

Bereich

Draußen

Pflegeaufwand

Anfänger

Wuchshöhe:

bis 60 cm

Winterhart:

Ja

Giftig:

Nein

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Über die Pflanze

Die Katzenminze ist eine der pflegeleichtesten und dankbarsten Stauden die es gibt — sie blüht von Mai bis in den Herbst, duftet wunderbar und lockt dabei Bienen, Hummeln und Schmetterlinge in Scharen an. Ihre blauvioletten Blüten und das silbrig-grüne Laub passen zu fast allem und sehen besonders schön als Beeteinfassung oder Rosenbegleiter aus. Und ja — auch Katzen sind von ihr begeistert.

Standort & Licht

Die Katzenminze liebt die Sonne — je sonniger und wärmer der Platz, desto üppiger blüht sie. Volle Sonne den ganzen Tag ist ideal, Halbschatten geht notfalls auch aber dann werden die Blüten spärlicher. Der Boden sollte durchlässig und eher trocken sein — auf schweren, lehmigen Böden unbedingt mit Sand auflockern. Staunässe verträgt sie überhaupt nicht.

Gießen & Wasserbedarf

Die Katzenminze ist ausgesprochen trockenheitsverträglich — im Gartenbeet kommt sie nach dem Anwachsen meist völlig ohne zusätzliches Gießen aus. Im Kübel die Erde gut antrocknen lassen zwischen den Wassergaben, an heißen Sommertagen regelmäßig kontrollieren. Staunässe ist ihr größter Feind und führt schnell zu Wurzelfäule — immer erst gießen wenn die oberste Erdschicht trocken ist.

Düngen

Die Katzenminze braucht kaum Nährstoffe — im Gartenbeet reicht einmal im Frühjahr etwas Kompost völlig aus, mehr ist nicht nötig. Nach dem ersten Rückschnitt im Sommer kannst du eine weitere kleine Gabe geben um die Nachblüte anzuregen. Im Kübel von April bis August gelegentlich einen Flüssigdünger in halber Dosierung geben, ab September komplett pausieren.

Temperatur & Überwinterung

Die Katzenminze ist vollständig winterhart und übersteht deutsche Winter problemlos ohne Schutz. Im Garten die Triebe im Herbst einfach stehen lassen — sie dienen als natürlicher Winterschutz und werden erst im Frühjahr zurückgeschnitten. Im Kübel den Topf mit Reisig oder Vlies schützen damit der Wurzelballen nicht durchfriert. Ab März dann kräftig zurückschneiden damit sie frisch austreibt.

Umtopfen & Substrat

Im Kübel alle zwei bis drei Jahre umtopfen, am besten im Frühjahr. Durchlässige Erde ist wichtig — Kräutererde oder Blumenerde mit Sand gemischt funktioniert gut. Alle drei bis fünf Jahre empfiehlt sich eine Teilung der Staude um sie zu verjüngen — dann blüht sie wieder kräftiger. Eine Drainageschicht am Topfboden ist Pflicht.

Vermehrung

Am einfachsten funktioniert die Vermehrung durch Wurzelteilung im Frühjahr oder Herbst — einfach den Wurzelballen mit einem scharfen Spaten teilen und beide Hälften einpflanzen. Stecklinge im April oder Mai schneiden, untere Blätter entfernen und im Wasserglas anwurzeln lassen. Die Katzenminze sät sich im Garten oft auch von selbst aus — die Jungpflanzen einfach versetzen.

Krankheiten & Schädlinge

Die Katzenminze ist dank ihrer ätherischen Öle sehr robust und wird kaum von Schädlingen befallen — das ist einer ihrer großen Vorteile. Das häufigste Problem ist Staunässe die zu Wurzelfäule führt — durchlässige Erde und maßvolles Gießen beugen dem vor. An sehr schattigen oder feuchten Standorten kann Mehltau auftreten — der richtige Standort in der Sonne ist die beste Vorbeugung. Ansonsten: einfach zurücklehnen und genießen.

Häufige Fragen

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